Großberger & Fuhrer Prüftechnik GbR.

Als Arbeitgeber tragen Sie die Verantwortung für den sicheren Zustand aller elektrischen Anlagen und Betriebsmittel in Ihrem Betrieb – unabhängig von Branche oder Betriebsgröße. Wiederkehrende Prüfungen nach DGUV Vorschrift 3 und den geltenden VDE-Normen sind gesetzlich vorgeschrieben und dienen dem Schutz Ihrer Mitarbeiter, Kunden und der Betriebssicherheit.

Auf dieser Seite erfahren Sie kompakt, worauf es bei der Organisation der Prüfpflicht ankommt: von der Gefährdungsbeurteilung über Prüffristen bis zur Dokumentation – klar verständlich, praxisnah und rechtssicher.

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Sie möchten vorab wissen, welche Kosten für eine Elektroprüfung in Tübingen anfallen? Wir erstellen Ihnen gerne ein individuelles Angebot – unverbindlich, kostenfrei und auf Ihre Anforderungen abgestimmt.

Für eine zielgerichtete Angebotserstellung in Tübingen sind folgende Angaben hilfreich:

  • Anzahl der zu prüfenden Geräte oder Anlagen
  • Prüfort (Adresse, Einrichtung oder Stadtteil)
  • gewünschter Zeitraum oder bestehende Prüffrist
  • Art der Prüfung (z. B. Geräte, Anlagen, Unterweisung, Feuerwehrtechnik)
  • besondere Rahmenbedingungen (z. B. laufender Betrieb, Homeoffice-Arbeitsplätze)
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Hinweise

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FAQ – Elektroprüfungen verständlich erklärt

Für Erstkunden: Unternehmer, Gemeinden, Schulen/Kitas, Kirchen/Vereine, Feuerwehren. Chronologisch: Warum → Anfrage → Vorbereitung → Ablauf → Ergebnisse → weitere Planung.

Fragen & Antworten (Maxi)

Start & Überblick
Ich habe das noch nie gemacht – was ist der schnellste Weg, „sauber“ zu starten?
1) Grobe Mengen/Standorte nennen. 2) Eine Ansprechperson bestimmen. 3) Sammelstellen definieren. Danach ist der Rest Routine: prüfen, kennzeichnen, dokumentieren, nächste Termine planen.
Für wen ist diese Prüfung typischerweise relevant?
Für alle, die elektrische Geräte/Anlagen im Betrieb nutzen: Unternehmen, öffentliche Einrichtungen, Schulen/Kitas, Gemeinden, Bauhöfe, Feuerwehren, Kirchen, Vereine, Werkstätten.
Warum prüfen?
Was ist der echte Nutzen – ohne „Gesetzestext“?
Drei Dinge: 1) Sicherheit (Unfälle vermeiden). 2) Betriebssicherheit (weniger Ausfälle). 3) Nachweisbarkeit (du kannst zeigen, dass du organisiert und geprüft hast).
Was passiert im schlimmsten Fall, wenn man „nie geprüft“ hat?
Dann fehlt der Nachweis, dass du deine Organisation im Griff hast. Im Schadensfall wird es sofort unangenehm: Fragen nach Zuständigkeit, Dokumentation, regelmäßiger Kontrolle.
Gilt das auch bei kleinen Betrieben / kleinen Vereinen?
Ja. „Klein“ schützt nicht vor Risiken. Der Aufwand ist meist sogar überschaubar, wenn man es organisiert angeht.
Anfrage & Angebot
Welche Infos braucht ihr für ein passendes Angebot?
  • Standort(e) und Ansprechpartner
  • Welche Bereiche (Büro, Werkstatt, Lager, Schule, Feuerwehr, Bauhof …)
  • Grobe Gerätemenge (Schätzung reicht)
  • Besonderheiten: Geräte in Fahrzeugen, viele Räume, Homeoffice, Schichtbetrieb
  • Ob zusätzlich Anlagen/Verteilungen geprüft werden sollen
Ich habe keine Übersicht – wie komme ich trotzdem schnell zu einer Schätzung?
Am einfachsten nach Kategorien: Büro/IT-Geräte, Netzteile/Ladegeräte, Mehrfachsteckdosen, Verlängerungen, Werkzeuge, Geräte in Fahrzeugen. Grobe Mengen pro Kategorie reichen.
Was macht Angebote „teurer“ – rein organisatorisch?
Nicht die Prüfung an sich, sondern Chaos: Geräte verteilt, niemand weiß wo was ist, viele verschlossene Räume, keine Sammelstellen, keine Ansprechperson, ständiges Unterbrechen/Umräumen.
Vorbereitung (damit es schnell geht)
Was ist die beste Vorbereitung für Unternehmen?
Pro Bereich Sammelstelle, Geräte komplett mit Zubehör (Netzteile!), kritische Geräte vorher markieren, Ansprechpartner für Zugänge/Entscheidungen.
Was ist die beste Vorbereitung für Schulen/Kitas/Gemeinden?
Räume bündeln: z. B. „pro Stockwerk/Trakt“ Sammelstellen. Schlüssel/Schließplan bereit. Geräte aus Klassenzimmern/Regalen vorher einsammeln lassen – sonst verliert man Zeit durch Raum-Hopping.
Was ist die beste Vorbereitung für Feuerwehr/Bauhof?
Einsatzbereitschaft sichern: Geräte/Fahrzeuge priorisieren. Termin so planen, dass nicht alles gleichzeitig blockiert. Idealerweise: Geräte gesammelt (wenn möglich) oder Fahrzeug für Fahrzeug.
Was ist die beste Vorbereitung für Kirchen/Vereine?
Geräte aus Nebenräumen/Abstellkammern zusammenziehen. Typisch vergessen: Küchenbereich, Audio/Beamer, Verlängerungen/Steckdosenleisten, Außenbereiche.
Ablauf vor Ort (so passiert es wirklich)
Wie startet ihr vor Ort?
Kurze Abstimmung: Bereiche, Sammelstellen, kritische Geräte, Zugang zu Räumen/Verteilungen, und wer Entscheidungen treffen kann, falls Mängel auffallen.
Wie wird geprüft – ohne dass ihr alles auseinandernehmt?
Praxisnah: Sichtprüfung (Zustand, Kabel, Stecker, Gehäuse), Funktions-/Sicherheitsprüfung und passende Mess-/Prüfschritte nach Gerätetyp. Ziel ist: sicherer Zustand + nachvollziehbarer Nachweis.
Müssen Arbeitsplätze stillstehen?
In vielen Fällen: nein, wenn gesammelt wird oder Ersatzgeräte da sind. Kritische Systeme (Server/Produktion) werden so eingeplant, dass kein unnötiger Ausfall entsteht.
Braucht ihr eine Begleitung?
Nicht dauerhaft – aber: Zugangsthemen, Schlüssel, Sonderbereiche und Entscheidungen bei Mängeln sollten schnell lösbar sein. Sonst steht man und verliert Zeit.
Was wird geprüft? Was wird oft vergessen?
Welche Geräte sind typischerweise betroffen?
Büro/IT, Netzteile/Ladegeräte, Mehrfachsteckdosen, Verlängerungen, Kabeltrommeln, Werkzeuge, Küchengeräte, Reinigungsgeräte, Geräte in Fahrzeugen, Geräte in Veranstaltungs-/Gemeinderäumen.
Was wird bei Erstprüfungen am häufigsten vergessen?
Netzteile/Lader, Steckdosenleisten, Verlängerungen, Geräte in Schränken/Schubladen, Küchen-/Pausenraumgeräte, Geräte in Fahrzeugen, „mal schnell privat mitgebracht“-Geräte.
Prüft ihr auch elektrische Anlagen (z. B. Verteilungen)?
Möglich – das ist aber organisatorisch ein eigener Block: Zugänge, ggf. Abschaltungen/Abstimmung, und klare Abgrenzung, was geprüft werden soll.
Dokumentation & Nachweis
Was bekomme ich am Ende konkret?
Kennzeichnung an den Geräten und eine Dokumentation/Übersicht für deine Ablage. Damit kannst du intern und extern nachvollziehbar zeigen: geprüft, organisiert, Termine im Blick.
Wie sollte ich das intern ablegen?
Zentral: ein digitaler Ordner oder Anlagenordner je Standort/Bereich. Wichtig ist: schnell auffindbar, auch wenn die zuständige Person wechselt.
Brauche ich Inventarnummern/Labels?
Nicht zwingend, aber extrem hilfreich für Übersicht und Wiederholprüfungen. Ohne Kennzeichnung wird’s schnell unübersichtlich („welches Gerät war das?“).
Zeit, Ablaufdauer & Störungen
Wie lange dauert eine Prüfung?
Das hängt von Menge, Organisation und Umgebung ab. Sammelstellen und Zugänge machen den Unterschied. Viele kleine Räume ohne Vorbereitung dauern deutlich länger als „alles gesammelt“.
Was kann ich tun, damit es schneller geht (ohne Qualität zu verlieren)?
Sammelstellen, vollständige Geräte (inkl. Netzteile), klare Zuständigkeit, Schlüssel/Zugänge, kritische Geräte markieren, „Sonderfälle“ vorher sagen (Fahrzeuge, Außenbereiche, Baustellen, Server).
Mängel, Defekte & Wiedereinsatz
Was passiert bei einem defekten Gerät?
Dann gehört es aus dem Betrieb, bis es repariert/ersetzt ist. Das ist kein „Ärger“, sondern genau der Sinn der Prüfung: Risiken früh rausnehmen.
Nach Reparatur: Muss das Gerät wieder geprüft werden?
Ja, bevor es wieder genutzt wird. Damit ist dokumentiert, dass es nach der Instandsetzung wieder sicher ist.
Prüffristen & wiederkehrende Termine
Wie oft muss geprüft werden?
Das ist abhängig von Nutzung und Umfeld: Büro ist anders als Werkstatt, Außenbereich, Feuerwehr oder Baustelle. Ziel ist ein Intervall, das zum Risiko passt.
Wie macht man das bei vielen Standorten pragmatisch?
Standortweise planen, intern eine verantwortliche Person festlegen, Dokumente zentral ablegen, Termine früh bündeln (z. B. Verwaltung + Bauhof + Feuerwehr nacheinander).
Spezialfälle (ohne Technik-Ballast)
Was ist mit Geräten in Fahrzeugen (Feuerwehr, Bauhof, Hausmeister)?
Die werden in der Planung als eigener Block behandelt: entweder gesammelt (wenn möglich) oder Fahrzeug für Fahrzeug. Wichtig ist, dass Einsatzbereitschaft nicht gefährdet wird.
Was ist mit Außenbereichen, Veranstaltungen, Gemeindesälen?
Außen-/Event-Equipment ist oft stärker beansprucht und sollte im Prüfplan klar enthalten sein: Verlängerungen, Verteiler, Beleuchtung, Audio/Technik, mobile Geräte.
Homeoffice: müssen dort genutzte Arbeitsmittel mit geprüft werden?
Wenn Arbeitsmittel betrieblich genutzt werden, ist es sinnvoll, sie im Prüfkonzept zu berücksichtigen. In der Praxis: Geräte mit in den Betrieb bringen oder klare Regelung festlegen.
Private Geräte am Arbeitsplatz – wie gehen Betriebe/Einrichtungen sinnvoll damit um?
Entweder klar untersagen oder klare Freigabe-Regel: „nur nach Prüfung“. „Geduldet ohne Regel“ ist organisatorisch der schlechteste Zustand.
Organisation intern (damit es dauerhaft funktioniert)
Wer sollte intern zuständig sein?
Eine Person, die Termine/Dokumente zusammenhält und Zugänge/Ansprechpartner koordiniert. In Gemeinden oft: Bauamt/Hausmeister/Verwaltung – je nach Struktur.
Wie verhindert man, dass nächstes Jahr wieder alles „von vorne“ ist?
1) Gerätekennzeichnung/Inventar-Logik, 2) zentrale Ablage, 3) klare Zuständigkeit, 4) Termine frühzeitig bündeln, 5) neue Geräte direkt in den Prüfprozess aufnehmen.
Öffentliche Einrichtungen & Feuerwehr (praxisnah)
Wie läuft das in Schulen/Kitas mit vielen Geräten in vielen Räumen?
Der Schlüssel ist die Raumlogik: Sammelstellen pro Trakt/Stockwerk und eine Person, die Zugang/Schlüssel organisiert. Dann ist es planbar und stört den Betrieb minimal.
Wie läuft das bei Feuerwehren, ohne die Einsatzbereitschaft zu gefährden?
Planung nach Prioritäten: kritische Ausrüstung bleibt verfügbar, Prüfung abschnittsweise, klare Absprachen, was im Zweifel sofort ersetzt/gesperrt wird.
Daten & Datenschutz (was ihr wirklich braucht)
Müssen wir euch interne Daten geben?
In der Regel nicht. Für die Prüfung braucht man vor allem Gerätezugang, Ansprechpartner und eine sinnvolle Zuordnung, damit du deine Unterlagen später wiederfindest (z. B. Standort/Raum/Bereich).
Was ist mit Seriennummern oder Inventardaten?
Wenn du Inventarnummern nutzt: super für Übersicht. Wenn nicht: kann man trotzdem starten. Wichtig ist am Ende, dass deine Dokumentation eindeutig ist.
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Quick-Start

1) Standorte + grobe Mengen
2) Sammelstellen pro Bereich
3) Ansprechpartner & Schlüssel
4) Termin planen

Suchbegriffe

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